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Getto Litzmannstadt / Lodz
Das Getto in Lodz was das zweitgrößte Getto (nach dem Warschauer), welches die Deutschen im besetzten Polen für jüdische Menschen errichtet hatten. Ursprünglich nur als Übergangslager zur Sammlung der Menschen geplant, wurde das Getto bald zu einem großen industriellen Zwangsarbeitszentrum ausgebaut.
Wegen der hohen Produktivität und Wichtigkeit für die deutsche Kriegswirtschaft, konnte das Getto bis 1944 bestehen. Danach wurden die verbleibenden Bewohner des Gettos in das Lager Auschwitz transportiert. Das Getto Litzmannstadt war das letzte Getto in Polen, das liquidiert wurde.
Die Scheine des Litzmannstadt Getto wurden in Mark ausgegeben und sind auf den 15. Mai 1940 datiert. Die Unterschrift auf den Scheinen ist die von Chaim Rumkowski. In den Gettos wurde spezielles Geld ausgegeben, welches nur hier gültig war, um das Fliehen der Insassen zu erschweren.
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