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Banknoten aus Sachsen
Die Geldversorgung in Sachsen wurde durch die Sächsische Bank zu Dresden sichsergestellt.
Sächsische Bank zu Dresden
The Sächsische Bank zu Dresden wurde 1965 gegründet. Nachdem sächsische Geschäftsleute
für die Errichtung einer Bank eingetreten waren, gestattete König Johann von Sachsen die Gründung
der Bank am 18. Juli 1865.
Die Banklizenz wurde für 25 Jahre ausgegeben. Das Eigenkapital der Bank betrug 5 Millionen Thaler, welches in
25.000 Aktien aufgeteilt war. Die Bank öffnete ihr Geschäft am 1. November 1865, nachdem alle
Aktionäre ihre Anteile eingezahlt hatten.
Die Bank begann mit der Ausgabe von Banknoten im Jahre 1866. Scheine von 10, 20, 50, 100 und 500 Thalern wurden
ausgegeben. Bereits im ersten Jahr wurden Geldscheine im Wert von 6 Millionen Thalern ausgegeben.
1870 wurde die Konzession der Bank auf 45 Jahre verlängert. Die Sächsische Bank baute ihre
Geschäftsbereiche kontinuierlich aus. Das nach der Einheit Deutschland (1871) neu aufgelegte Bankengesetz,
verschärfte die Bedingungen für die Ausgabe von Banknoten in der neuen Währung "Mark".
Doch die Sächsische Bank wurde die drittgrößte der Privatnotenbanken in Deutschland. Seit 1875
gab die Bank mehrere Serien neuer Geldscheine in den Werten von 100 und 500 Mark aus. Die von der Sächsischen
Bank emittierten Thaler Banknoten behielten ihre Gültigkeit als Zahlungsmittel bis 1898.
Die Sächsische Bank überstand als eine von insgesamt 4 Privatnotenbanken die Inflation. Sie musste aber
1935 - wie auch die anderen Privatnotenbanken die Ausgabe von Banknoten einstellen. Die Noten der Bank wurden
ab dem 2. April 1936 ungültig. Allerdings war die Bank weiterhin als Geschäftsbank tätig. Sie
übernahm das privatkundengeschäft der Sächsische Staatsbank zum 1. Januar 1937 und arbeitete unter
dem Namen Sachsenbank.
Sächsische Staatsbank Dresden
Die Sächsische Bank zu Dresden sollte nicht mit der Sächsische Staatsbank Dresden (gegründet 1864) verwechselt
werden. Nur erstere hatte die Erlaubnis, Banknoten auszugeben, während die Sächsische Staatsbank nur
Notgeld ausgegeben hat. Die Sächsische Staatsbank firmiert seit 1951 als Sächsische Landesbank.
Banknoten der Sächsischen Bank
100 Mark 1874
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsische Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 1. Januar 1874.
500 Mark 1890
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsische Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 15. Juni 1890.
100 Mark 1911
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden. Das Ausgabedatum ist 2. Januar 1911.
500 Mark 1922
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 1. Juli 1922.
10.000 Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 1. März 1923.
5.000 Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 12. März 1923.
100.000 Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 2. Juli 1923.
50.000 Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 25. Juli 1923.
5 Millionen Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 12. August 1923.
500.000 Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 15. August 1923.
1 Millionen Mark
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 18. August 1923.
100 Millionen Mark
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 1. Oktober 1923.
10 Billion Mark 1923
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 15. November 1923.
50 Mark 1924
Dieser Geldschein wurde ausgegeben von der Sächsischen Bank zu Dresden.
Das Ausgabedatum ist 11. Oktober 1924.
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